Asynchronie-Statistik
Der SV900-Beatmungsgerät vereint Echtzeitüberwachung, adaptive Beatmung und prädiktive Analytik, um den Lungenschutz zu verbessern, die Interaktion zwischen Patient und Beatmungsgerät zu optimieren und klinische Entscheidungen während des gesamten Therapiezyklus auf der Intensivstation zu unterstützen.
Mit klinisch validierter Asynchronie-Erkennung, nicht-invasiver Überwachung der Atemanstrengung, intelligenter Entwöhnungsbewertung und modularer EIT-Integration ermöglicht der SV900/SV700 Ärzten eine individualisierte, evidenzbasierte Beatmungstherapie in komplexen Situationen der Intensivmedizin.
Ein High-End-Beatmungsgerät nutzt fortschrittliche Technologie und klinisches Know-how, um umfassende Diagnostik und individuelle Behandlung zu unterstützen.
Fortschrittliche Überwachungsparameter mit intelligenten Alarmen zur individualisierten Prävention ventilatorinduzierter Lungenschädigung.
Datenbasierte Erkenntnisse und prädiktive Analysen zur sicheren Entscheidungsfindung von der Initialeinstellung bis zur Entwöhnung.
Intelligente Erkennung von Asynchronie-Ereignissen mit gezielten Anpassungsvorschlägen zur Reduzierung von Komplikationen und Verbesserung des Patientenkomforts.
Ventilatorinduzierte Lungenschädigungen (VILI) stellen weiterhin eine zentrale Herausforderung in der maschinellen Beatmung dar und erhöhen die Mortalität auf Intensivstationen von 39 % auf 51 %.[1] Der SV900/SV700 bietet individualisierten Lungenschutz durch fortschrittliche Überwachungsparameter, intelligente Alarme und eine Echtzeitbewertung der Atemmechanik.
Die mechanische Leistung quantifiziert die gesamte Energie, die pro Minute vom Ventilator auf die Lunge übertragen wird, und ermöglicht eine umfassende Bewertung des VILI-Risikos. Der SV900 berechnet die mechanische Leistung kontinuierlich in Echtzeit, wodurch eine frühzeitige Erkennung schädigender Beatmung und rechtzeitige protektive Interventionen möglich werden.
Klinische Validierungen an 50 ARDS-Patienten in volumen- und druckkontrollierter Beatmung zeigten eine hohe Übereinstimmung mit etablierten Berechnungsmethoden (R²=0,98; Bias 0,38 J/min).[2]
Ösophagealer Druck (Pes) und transpulmonaler Druck (Ptp) sind entscheidend für eine lungenprotektive Beatmung. Der SV900/SV700 bietet eine integrierte, komfortable und präzise Pes/Ptp-Überwachung mit einem speziellen Katheter mit automatischer Positionserkennung, Basiskorrektur und Filterung kardialer Artefakte.
Hilfskatheter-Platzierung:
Unterstützung bei der
Positionierung des Pes-Ballons.
Basiskorrektur:
Korrektur von Abweichungen der
Pes-Grundlinie.
Wellenform-Filterung:
Reduktion von Störungen durch
kardiale Signale.
Das integrierte PulmoSight Pro-Dashboard stellt erweiterte Überwachungsparameter wie Driving Pressure, mechanische Leistung, Resistance und Compliance grafisch in Echtzeit dar. In Kombination mit dynamischen Kurzzeittrends ermöglicht es die schnelle Beurteilung des respiratorischen Status und die frühzeitige Erkennung von Lungenschädigungsrisiken.
atient-Ventilator-Asynchronien betreffen 10–85 % aller beatmeten Patienten, erhöhen die Mortalität und verlängern die Beatmungsdauer.[3] Der SV900/SV700 kombiniert intelligente Asynchronie-Erkennung mit adaptiven Beatmungsmodi zur Echtzeit-Erkennung, Analyse und Lösung von Synchronisationsereignissen.
Der SV900/SV700 vereint klinische Forschung, Big-Data-Modellierung und kontinuierliche Wellenformanalyse zur Echtzeit-Identifikation von fünf Asynchronie-Typen:
Klinische Studien mit 24 Patienten zeigten signifikante Reduktionen des Gesamt-Asynchronie-Index sowie Verbesserungen bei Trigger-Timing und Zyklus-Fehlern gegenüber festen Einstellungen.[4]
Asynchronie-Statistik:
Übersicht über erkannte Ereignisse und deren Verteilung.
Schlüssel-Asynchronie-Analyse:
Identifikation des dominanten Asynchronie-Typs.
Gezielte Anpassungsvorschläge:
Algorithmusbasierte Empfehlungen zur Reduktion
klinischer Versuch-und-Irrtum-Anpassungen.
Asynchronie-Alarm:
Konfigurierbare Alarme bei Überschreitung klinischer
Schwellenwerte.
Detailanalyse:
Ereignisbezogene Analyse mit Trenddaten.
Asynchronie-Markierung:
Echtzeit-Kennzeichnung der Wellenformen zur schnellen
visuellen Erkennung.
Asynchronie-Statistik
Übersicht über erkannte Ereignisse und deren Verteilung.
Schlüssel-Asynchronie-Analyse
Identifikation des dominanten Asynchronie-Typs.
Gezielte Anpassungsvorschläge
Algorithmusbasierte Empfehlungen zur Reduktion klinischer Versuch-und-Irrtum-Anpassungen.
Asynchronie-Alarm
Konfigurierbare Alarme bei Überschreitung klinischer Schwellenwerte.
Detailanalyse
Ereignisbezogene Analyse mit Trenddaten.
Asynchronie-Markierung
Echtzeit-Kennzeichnung der Wellenformen zur schnellen visuellen Erkennung.
Der SV900/SV700 nutzt klinische Forschung und Wellenformanalyse (Paw, Flow, Pes), um verschiedene PVA-Muster sofort zu erkennen und eine kontinuierliche Echtzeitüberwachung zur Optimierung klinischer Interventionen bereitzustellen.
AMV™: Adaptiver Beatmungsmodus basierend auf dem Otis-Prinzip der minimalen Atemarbeit, mit automatischer Anpassung von Tidalvolumen, Frequenz und I:E-Verhältnis
IntelliCycle™ Pro: Automatische Anpassung an das Atemmuster des Patienten durch Wellenformanalyse zur Optimierung von Trigger-Empfindlichkeit, Umschaltkriterien und Druckanstieg.
der Atemmuskelkraft (Pmus) Der SV900/SV700 berechnet den Atemmuskel-Druck (Pmus) automatisch und ermöglicht eine kontinuierliche Beurteilung der Atemanstrengung ohne Katheter oder zusätzliches Zubehör (R²=0,97).[5]
Der SV900/SV700 ist mit intelligenten Werkzeugen ausgestattet, die die Entscheidungsfindung während des gesamten Intensivtherapiezyklus unterstützen und Kliniker in jeder Phase bis zur sicheren Extubation befähigen.
Der SV900/SV700 wurde entwickelt, um die operative Komplexität zu minimieren und es Klinikpersonal zu ermöglichen, sich auf die Patientenversorgung zu konzentrieren. Eine umfassende Konnektivität unterstützt die nahtlose Integration in bestehende klinische Arbeitsabläufe im Krankenhaus.
Der SV900/SV700 unterstützt eine flexible Anbindung an das zentrale Monitoringsystem (CMS) über kabelgebundene oder drahtlose Schnittstellen und ermöglicht so ein einheitliches Management von Multi-Patienten-Ventilatoren und Geräten am Krankenbett.
Mehrfachgeräte-Vernetzung mit Befeuchtern, Patientenmonitoren und weiterem Equipment am Krankenbett.
Lösungen für Klinikpersonal einschließlich Fernsteuerung und Silent-ICU-Funktionalität.
Eine Patientenprofilplattform mit umfassenden Beatmungsberichten und bequemer Patientengruppierung.
Haftungsausschluss: Alle Funktionen der Produkte sind in Ihrem Land oder Gebiet verfügbar, sofern die erforderliche Registrierung dieser Funktion ordnungsgemäß gemäß den örtlichen regulatorischen Rechtsvorschriften abgeschlossen wurde. Alle Produkte sind in Ihrem Land oder Gebiet erhältlich, sofern die erforderliche Registrierung dieser Produkte ordnungsgemäß gemäß den örtlichen regulatorischen Rechtsvorschriften abgeschlossen wurde. Sie können unsere autorisierten Distributoren kontaktieren, um zu bestätigen, ob die Funktionen oder Produkte, an denen Sie interessiert sind, in Ihrem Land oder Gebiet verfügbar sind.
* Erfordert die Verbindung mit einem Mindray-Patientenmonitor (BeneVision N-Serie oder höher).
[1] Intensive Care Med. 2004 Apr;30(4):612-9
[2] Chiumello D, Coppola S, Formenti P, Ciabattoni A, Lucenteforte M,
Liu G, et al. A validation study of a continuous automatic measurement
of the mechanical power in ARDS patients. Journal of Critical Care.
2022; 67:21-25. doi: 10.1016/j.jcrc.2021.09.009.
[3] Sci Rep. 2021 Jun;11(1):12390
[4] Liu L, Yu Y, Xu X, Sun Q, Qiu H, Chiumello D, Yang Y. Automatic
Adjustment of the Inspiratory Trigger and Cycling-Off Criteria
Improved Patient-Ventilator Asynchrony During Pressure Support
Ventilation. Frontiers in Medicine. 2021; 8:752508. doi:
10.3389/fmed.2021.752508.
[5] Lv Y, Dong M, Song H, Liu J, Huang Z, Ni Z, et al. Respiratory
effort monitoring: a novel, bedside, non-invasive, real-time method.
Critical Care. 2025; 29:272. doi: 10.1186/s13054-025-05514-4